Weiden sind meist strauchartige Gewächse. Nur wenige der rund 500 Arten wachsen zu stattlichen Bäumen heran. Der kleinste Baum der Welt ist eine Weide und wächst auch in den alpinen Regionen der Alpen. Zwei der häufigsten und größten wildwachsenden Arten sind die Silber-, und die Trauerweide. Weiden gehören zu den wenigen Bäumen, die im Gegensatz zu den Windblütlern von Insekten bestäubt werden. Sie gelten wegen ihres enormen Ausschlagvermögens als sehr vital. Sie können über 30 Meter groß und über 200 Jahre alt werden.
Die Weide erkennen Sie an ihren überhängenden, langen Zweigen, weshalb sie manchmal auch Trauerweide genannt wird. Korbweide nennt man sie, wenn ihre Krone durch das Beschneiden ihrer Zweige besenförmig wirkt. Die Weide ist sehr raschwüchsig, genügsam, aber auch lichthungrig.
Die Weide hat ihre Heimat mit ihren rund 500 Arten, die zur Gattung “Salix” gehören, in Europa und Asien. 30 Arten davon sind bei uns in Mitteleuropa heimisch.