Wie kaum ein anderer Baum ist die prächtige, schattenspendende Linde mit dem Volk verwachsen. Ihr Name leitet sich aus dem nordgermanischen Begriff “linda” = binden ab. Denn früher verwendete man Lindenbast für vielerlei Bindearbeiten. Linden erreichen von den heimischen Laubbäumen mit das höchste Baum-alter. Sie werden bis zu 1000 Jahre alt und erreichen einen Stammdurchmesser von bis zu fünf Metern. Typisch sind die nahezu ausgehöhlten Stämme im Alter. In jungen Jahren erkennt man in der Silhouette des Baumes die Form des Lindenblattes.
Die stattliche Linde erkennen Sie an ihrer dichten - wenn freistehend - runden Krone, ihrem meist mächtigen dicken Stamm und ihren starken Wurzeln. Die Hauptäste der Linde verzweigen sich schon im unteren Teil ihrer Krone. Linden wachsen langsam und mässig in tiefem Boden.
Die rund 50 Arten der Gattung “Tilia”, zu der die Linden gehören, sind in Europa und Kleinasien zu Hause. Auf den britischen Inseln sind sie gar nicht vertreten. Wir unterscheiden hauptsächlich Sommer,- Winter,- und Silberlinden.
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