Festes Holz. Das zähe, harte, schwere und vor allem feste Holz der Buche, ist rötlichweiß und läßt sich nach dem Dämpfen besonders gut biegen. Es wird daher oft für Formteile, wie Stühle verwendet. Besonders als Möbelstück ist es wegen seiner Langlebigkeit und Schlichte sehr beliebt. Die “Mutter des Waldes”, wie die Buche im Volksmund wegen ihrer Boden erneuernden Eigenschaft auch heißt, wirft ihre Früchte im Herbst ab. Auch unsere Sprache hat ihre Wurzeln bei der Buche: Aus mit Runen beschrifteten Buchenstäben wurde der “Buchstabe”.
Die Buche erkennen Sie an ihrem stattlichen, geraden, silbergrau perlmuttglänzenden, fast glatten Stamm und der hoch angesetzten Krone. Wenn sie frei wachsen kann, ist sie fast kugelrund und sehr breit. Sie ist schattenliebend, ist aber gegen starke Trockenheit oder Nässe empfindlich. Für uns ist sie wichtig, weil sie den größten Teil unserer Wälder bildet.
Die Rotbuche ist die einzige Vertreterin dieser Art in Mitteleuropa. Ihre Heimat hat sie und ihre rund zehn Arten der Gattung “Fagus” in Europa, Asien und Nordamerika.