Der Name Hasel stammt vermutlich vom lateinischen Wort “casa” = Haus ab, da der Fruchtbecher der Hasel den Kern wie ein Haus umgibt. Nach der Eiszeit war die Hasel in Europa so stark vertreten, dass die Wissenschaft von einer “Haselzeit” spricht, die um 6000 v. Chr. herrschte. Die Hasel wächst selten zu einem typischen Baum heran. Sie treibt ihre vielen, dünnen und biegsamen Stämmchen strauchartig bis in eine Höhe von sieben Metern und erreicht ein Alter von bis zu 70 Jahren.
Die Haselnuss, die eigentlich ein Strauch ist, erkennt man an ihrer vielstämmigen, zarten Strauchform und den herzförmig, gezackten Blättern. Haseln sind ausserordentlich anpassungsfähig. Ihre Zweige sind äusserst zäh und sehr biegsam.
Ihre Heimat haben die rund 150 Arten der Gattung Corylus in Asien, Europa sowie in Nordamerika. In Mitteleuropa ist nur eine der vielen Haselarten Zuhause.
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