Die Birke, erkennen Sie leicht an ihrer weithin leuchtenden, weißen Rinde, den zarten, meist herabhängenden Zweigen und ihrem zierlichen Wuchs. Die Birke ist sehr frosthart aber auch lichtbedürftig. Sie ist außerordentlich genügsam und gedeiht noch auf den ärmsten Böden. Deshalb wächst in ihrer Umgebung meist auch keine andere Baumart mehr.
Ihren Namen verdankt die Birke ihrer charakteristisch Rinde. Denn in der althochdeutschen Sprache bedeutet der Ausdruck “birha” nichts anderes als hell. Sie ist ein ausgesprochener Pionierbaum, denn sie dringt zusammen mit der robusten Kiefer bis an die eisige arktische Baumgrenze vor. Trotz ihres dünnen, meist etwas krummen Stammes wird sie bis zu 30 Meter groß. Unser lichtbedürftigster Laubbaum hat ein relativ kurzes Baumleben. Die Birke erreicht ein jugendliches Baumalter von rund 120 Jahren.
Ihre Heimat haben die rund 60 Arten der Birke, die zur Gattung der “Betula” gehört, in Asien und Europa. Vier Arten dieses raschwüchsigen immer jung aussehenden Baumes sind in Mitteleuropa zu Hause.